Marc Laeser und Stefan Schulthess in der Eichstelle der enersuisse

Eine der grössten Eichstellen der Schweiz

enersuisse ist weiter auf Wachstumskurs. Ende 2022 übernahm das Unternehmen die Eichstelle von Electrosuisse. Damit verfügt enersuisse nun über eine der grössten Eichstellen des Landes.

Damit ein Stromzähler richtig funktioniert, muss er korrekt eingestellt, also geeicht sein. Das erledigen die 18 Eichstellen in der Schweiz. Eine von ihnen ist die Eichstelle der enersuisse in Dietikon. Hervorgegangen aus der Eichstelle der EKZ, hat sie sich im Dezember 2022 deutlich vergrössert: enersuisse übernahm alle Dienstleistungen der Eichstelle von Electrosuisse, dem Verband für Elektro-, Energie- und Informationstechnik.

Stefan Schulthess leitet die Eichstelle, Marc Laeser die Messtechnik der enersuisse Stefan Schulthess leitet die Eichstelle, Marc Laeser die Messtechnik der enersuisse

Eine der grössten Eichstellen der Schweiz

"Auf einen Schlag haben wir 58 neue Kunden aus der Romandie, dem Tessin und der Deutschschweiz gewonnen", so enersuisse-CEO Martin Leuenberger. "Unsere Eichstelle hat nun insgesamt 80 Kunden. Unser Zählerstamm vergrösserte sich von zuvor 460.000 auf 710.000 Stück." Damit ist die enersuisse-Eichstelle mit der Registriernummer E51 eine der grössten in der Schweiz. Und eine der modernsten. Die drei Eichmaschinen mit ihren 70 Plätzen gehören zur neuesten Generation. Sie sind in der Lage, Smart Meter jedweder Bauart und Herkunft auf Herz und Nieren zu prüfen.

Alle Abläufe sind digitalisiert, automatisiert und ins SAP-System von enersuisse integriert. Dadurch erreicht die Eichstelle eine sehr hohe Effizienz. Die Kunden erhalten ihre fertig durchgeprüften Zähler innerhalb kürzester Zeit wieder zurück. "Unsere Schnelligkeit ist eine unserer grossen Stärken", sagt Marc Laeser, der bei enersuisse die Messtechnik leitet.

Hohes Mass an Glaubwürdigkeit

Die Eichstelle bietet ihre Dienstleistungen auf Deutsch, Französisch und Italienisch an. Das können nur wenige der anderen Schweizer Eichstellen. Zudem gehen die Prüfer von enersuisse vollkommen herstellerneutral vor. "Wir gehören weder einem Energieunternehmen noch einem Zählerproduzenten", so Stefan Schulthess, Leiter Eichstelle enersuisse. "Dadurch haben alle Kunden die Gewährleistung, dass sämtliche Dienstleistungen herstellerneutral erbracht werden." Ein grosses Plus, welches die Lieferantenunabhängigkeit von enersuisse unterstreicht.

Nur wenige Personen haben Zutritt zur Eichstelle der enersuisse Nur wenige Personen haben Zutritt zur Eichstelle der enersuisse

Zur Übernahme kam es, da Electrosuisse die eigene Eichstelle nicht mehr wirtschaftlich weiterbetreiben konnte und einen Käufer suchte. Eine solche Transaktion erfordert zudem die Zustimmung der Regulierungsbehörde METAS, des Eidgenössischen Instituts für Metrologie, welches alle Eichstellen kontrolliert. "Wir haben zum Glück bereits eine sehr gut eingespielte Zusammenarbeit mit METAS", sagt Stefan Schulthess. Der Grund dafür ist einfach: "Wir sind effizient, präzise und verfügen über ein grosses Know-how. Das «Go» von METAS haben wir somit problemlos erhalten."

Weitere Übernahmen möglich

Für die Zukunft ist eine weitere Vergrösserung der enersuisse-Eichstelle angepeilt. Der Markt konsolidiere sich, sagte Marc Laeser. Gerade für kleinere Eichstellen sei der Betrieb häufig nicht mehr wirtschaftlich. Und CEO Martin Leuenberger ergänzt: "Wir wollen wachsen. Und sollten sich Möglichkeiten ergeben, sind wir jederzeit offen, weitere Eichstellen zu übernehmen."

Melanie Röthlisberger leitet den Customer Service von enersuisse
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Melanie Röthlisberger leitet den Customer Service von enersuisse in Dietikon. Gemeinsam mit ihrem Team sorgt sie dafür, dass die Kundinnen und Kunden von EKZ und Primeo Energie immer ein offenes Ohr für ihre Anliegen finden.

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